Institut für Bildung, Arbeit und Gesellschaft
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Browsing Institut für Bildung, Arbeit und Gesellschaft by Person "Friederichs, Edgar"
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Publication Lernen, Lehren, Arbeiten und Leben mit Künstlicher IntelligenzSchmerzhaftes Erwachen in neuen Lebenswelten verhindern!
(2025) Sembill, Detlef; Kärner, Tobias; Friederichs, Edgar; Seeber, Susan; Seifried, JürgenDer Beitrag beleuchtet die tiefgreifenden Veränderungen, die Künstliche Intelligenz (KI) für Bildung, Arbeit und Gesellschaft mit sich bringt, und versteht diese als zentrale Zivilisationsfrage. Er zeigt die Ambivalenzen der KI zwischen technologischem Fortschritt, gesellschaftlicher Kontrolle und humaner Verantwortung auf und warnt vor der Gefahr einer technokratischen Entmündigung des Menschen. Im Mittelpunkt steht die Bildung als Schlüssel zur Entwicklung von Reflexionsfähigkeit, ethischem Urteilsvermögen und demokratischer Teilhabe. Auf der Grundlage interdisziplinärer Analysen plädiert der Text für eine humanistisch-demokratische Neuausrichtung von Lern- und Arbeitswelten, die Technologie nicht als Selbstzweck, sondern als Werkzeug für ein menschenwürdiges Zusammenleben begreift. Ziel ist eine kritisch-reflektierte Gestaltung technologischer Zukunft, die Aufklärung, Verantwortung und Humanität in das Zentrum gesellschaftlicher Entwicklung rückt.Publication Zusammenhänge zwischen verhaltensbezogenen und somatischen Facetten von Resilienz bei Arbeitnehmern/-innen der Automobilzuliefererindustrie(2021) Friederichs, Edgar; Kärner, Tobias; Schellinger, Bianca; Sembill, DetlefHintergrund und Zielstellung: Ausgehend von einem mittels Selbstauskunft erfassten Resilienzkonstrukt, welches die Verhaltensweisen beschreibt, (1) dynamisch Veränderungen gestalten zu können, (2) flexibel auf Erfordernisse reagieren zu können sowie (3) sich angemessen von den Erwartungen anderer abgrenzen zu können, setzt sich der Beitrag das Ziel, Zusammenhänge mit kardialen Indikatoren des autonomen Nervensystems (ANS) zu ermitteln. Methodik: Wir greifen auf Daten von insgesamt 150 Mitarbeiter/-innen (MA) eines deutschen Industrieunternehmens zurück, von welchen sowohl entsprechende Selbstauskunftsdaten als auch Messdaten der Aktivität des ANS erfasst wurden. Ergebnisse: In den Ergebnissen zeigen sich signifikante Korrelationen der Resilienzfacette „Dynamik“ mit parasympathischen Messparametern des ANS. Weiterhin zeigt sich, dass die Facette „Dynamik“ in signifikant negativem Zusammenhang mit verschiedenen Skalen des „Trierer Inventars zum chronischen Stress“ steht. Ältere MA weisen bei der Facette „Dynamik“ verglichen mit jüngeren MA tendenziell geringere Werte auf. MA, welche eine Führungsaufgabe mit disziplinarischer und/oder fachlicher Funktion innehaben, zeigen höhere Werte in dieser Facette, verglichen mit MA ohne entsprechende Führungsverantwortung. Diskussion: Messbare Daten für eine wissenschaftlich gestützte Prävention und Resilienzunterstützung sind ein innovativer und vielversprechender Ansatz. Die Anwendung geprüfter Messverfahren kann auch für Leistungsfähigkeit, Erfolg und Wettbewerbsfähigkeit eines Unternehmens wichtig sein. Aus den Strukturähnlichkeiten der verhaltensbezogenen und somatischen Resilienzfacetten ergeben sich gezielte Implikationen für die Resilienzerfassung in Arbeitskontexten. Entsprechende Anschlussfragen hinsichtlich personen- und organisationsspezifischer Trainings zur Resilienzförderung müssen in Folgestudien geklärt werden.
