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Browsing by Person "Dombrowski, Jana"

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    Eltern Influencer in Sozialen Netzwerken: Wertvolle Tipps oder bedenkliche Inhalte?
    (2024-11-10) Betz, Emily; Hilkert, Anna; Clara, Jung; Kruglikow, Alice; Dombrowski, Jana
    Von gut gemeinten Ratschlägen zur Kindererziehung bis hin zur Vermarktung des eigenen Familienlebens – in den sozialen Medien, genauer gesagt in der Welt der Parental Influencer, ist genau das Teil eines knallharten Geschäfts. Doch welche Herausforderungen ergeben sich für das Wohlergehen und die Privatsphäre ihrer Kinder? Denn Parental Influencer ziehen nicht nur die Aufmerksamkeit von Firmen, sondern auch die vieler Eltern auf sich - und das zu einem hohen Preis. Untersuchungen zeigen, dass die Inhalte von Parental Influencern durchaus negative Auswirkungen auf die Psyche von Eltern haben können – von hitzigen Diskussionen und echtem Mom-Shaming in der Kommentarspalte bis hin zu Verunsicherung und Unzufriedenheit vieler Eltern. Du siehst: Das Thema Parental Influencer ist ziemlich facettenreich. Wir klären, wer genau Parental Influencer sind und was Sharenting bedeutet, bevor wir die Kommerzialisierung ihres Familienlebens und ihre Geschäftsmöglichkeiten genauer unter die Lupe nehmen. Außerdem zeigen wir Dir als Elternteil einen gesunden Umgang mit Tipps und Kritik in Bezug auf das Elternsein in den sozialen Medien auf.
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    Like, Share, Discuss: Wie Jugendliche Privatheit in Sozialen Netzwerken gemeinschaftlich verhandeln
    (2025) Holzschneider, Saskia; Trepte, Sabine; Dombrowski, Jana
    Jugendliche schützen ihre Privatheit auf sozialen Medien nicht nur individuell, sondern auch im Kollektiv. Basierend auf den theoretischen Annahmen des Social Media Privacy Model (Trepte, 2021) und dem empirisch getesteten Model of Collective Information Processing (Schindler, 2023), untersucht diese Arbeit wie diese kollektiven Prozesse ablaufen. Hierbei werden Kleingruppen als informationsverarbeitende Systeme betrachtet, die Lösungen für den Schutz ihrer Privatheit etablieren. Diese Schnittstelle zwischen Kleingruppen- und Privatheitsforschung fand bisher noch keine Anwendung in wissenschaftlichen Arbeiten. Die Auswertung der Daten aus geführten Einzel- (N = 172) und Gruppenbefragungen (N = 50) mittels hierarchischer Multilevel Regression und Within-Person-t-Tests ergab, dass Jugendliche ihre Privatheit intensiv im Kollektiv durch Gespräche regulieren und dabei bereit sind, Informationen systematisch zu verarbeiten. Sie nutzen hierfür hauptsächlich den Verarbeitungsmodus der Bestätigung, wobei sie trotz systematischer Verarbeitung ein bereits vorher festgelegtes Ziel anstreben. Trotz der Homogenität der Gruppen und der kurzen Gespräche, kam es zu Meinungs- und Einstellungsänderungen bei den Jugendlichen. Unter anderem streben sie zukünftig einen intensiveren Austausch über Privatheit in ihrem Umfeld an. Aus praktischer Sicht wird deshalb eine Sensibilisierung durch weitere Interventionen an Schulen empfohlen. Aus wissenschaftlicher Perspektive sind die Ergebnisse teilweise nicht ganz eindeutig. So sinkt beispielsweise das Vertrauen in das eigene Netzwerk im Zeitverlauf, während die Zufriedenheit mit der eigenen Privatheit steigt. Es bedarf weitere empirischer Analysen, um das Zusammenspiel der einzelnen Mechanismen ganzheitlich zu verstehen.
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    Parents vs. teachers vs. friends: comparing the roles of different socialization agents in children’s and adolescent’s online media use
    (2026) Jung, Clara; Hilkert, Anna; Stumpf, Sören; Weber, Elena; Dombrowski, Jana
    Online media is deeply embedded in the daily lives of children and adolescents, bringing both opportunities and risks. Throughout their digital journeys, young people rely on and receive guidance from their social environment. This study provides a comparative perspective on the role of different socialization agents (i.e., parents, peers, and teachers) in minors’ general usage, problematic behaviors, and digital literacy. We employ procedures of secondary data analysis using the EU Kids Online 2020 dataset. Our analyses are based on a subset of German children and adolescents aged 9 to 17 years (N = 1,044). Our results suggest that although parental mediation can protect young people from digital harms, it may also hinder the development of digital skills. In contrast, peer mediation fosters digital skills but is likewise associated with higher risk exposure. Mediation provided by teachers appears to have comparatively little direct impact on young people’s online experiences, yet it plays a supportive role when combined with other forms of mediation. We call for integrated approaches to mediation. These address socialization agents not in isolation, but in combination, harnessing the benefits of joint efforts to protect young people from online harms and to equip them with adequate digital literacy.
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    Sharenting: Wenn Kinderfotos ins Netz gehen
    (2024-11-10) Certomà, Hanna; Holzschneider, Saskia; Schneider, Hanna; Wehmeier, Anne-Sophie; Dombrowski, Jana
    "Warum fragst du mich nicht, bevor du mein Foto auf Instagram postest?“ – Diese Frage stellen Kinder und Jugendliche immer öfter. In einer Welt, in der soziale Medien allgegenwärtig sind und fast jedes Ereignis online geteilt wird, finden Kinder und Jugendliche Bilder von sich im Internet, die ohne ihre Zustimmung veröffentlicht wurden. Für Eltern mag das Teilen von Fotos oft harmlos wirken, aber der Balanceakt zwischen dem Schutz der Privatsphäre des Kindes und dem Wunsch, aus Freude oder Stolz Bilder zu posten, erfordert ein besonderes Feingefühl. Ziel dieses Whitepapers ist es, die kontroverse Debatte rund um das Phänomen des Sharentings - dem Teilen von Kinderfotos im Internet - aus Sicht der Kinder und Jugendlichen aufzugreifen sowie Eltern hilfreiche Orientierungspunkte an die Hand zu geben, sodass Sharenting verantwortungsvoll und sicher erfolgen kann.

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