Empowering the digital individual: design and analysis of information systems for work effectiveness and well-being
| dc.contributor.advisor | Gimpel, Henner | |
| dc.contributor.author | Lahmer, Stefanie | |
| dc.date.accepted | 2025-11-06 | |
| dc.date.accessioned | 2026-01-29T07:30:56Z | |
| dc.date.available | 2026-01-29T07:30:56Z | |
| dc.date.issued | 2025 | |
| dc.description.abstract | Information systems (ISs) have become deeply embedded in our everyday lives, transforming both professional and private domains. This development is driven in part by the growing recognition that ISs and their designs can significantly improve individuals’ lives. Today, it is nearly impossible to imagine working without ISs. Even in our private lives, for instance, smartphones are essential for staying connected. However, this ongoing digitalization of the individual presents not only opportunities, but also substantial challenges. While ISs can improve work effectiveness, such as creativity and performance, they are also associated with harmful effects, most notably technostress. To effectively address these harmful effects, it is crucial to understand the underlying causes and consequences of technostress as well as how to cope with it. In this context, IS offer promising stress management approaches by fostering humanistic outcomes such as health and well-being. Ultimately, IS design plays a central role in shaping how these systems function and what they aim to achieve, offering pathways to both lever the opportunities and counter the challenges of the digitalized individual. The increasing presence of ISs in our lives has been conceptualized through the Digitalization of the Individual (DOTI) framework, which captures the digitalization of individuals along two key dimensions. First, it identifies the various roles an individual may assume in the IS research, such as an employee. Second, it outlines three complementary research angles: the design of ISs, behaviors, and the consequences of digitalization. This dissertation is situated within the DOTI framework, and focuses on the analysis and design of ISs tailored to individuals in diverse professional and private roles. This dissertation aims to develop design knowledge for IS that supports both instrumental outcomes (such as creativity and performance) and humanistic outcomes (such as health and well-being) by addressing challenges such as technostress faced by digitalized individuals. To achieve this, the dissertation applies qualitative, quantitative, and mixed research methods, including interviews, online surveys, experiments, and field studies. Several methodological approaches are embedded in higher-level design science research. This dissertation has two parts. Part A analyses workplace and IS design, focusing on individuals in their roles as employees. Chapter 2 examines how ISs in hybrid work influence creativity, presenting insights into workplace designs, technological tools, and methods for creative collaboration. Chapter 3 narrows the focus to a specific IS, illustrating how an IS can enhance group performance, offering a design. Chapter 4 addresses technostress in organizational contexts by conceptualizing and operationalizing tech-nostress creators (TSCs), aiming to improve theoretical clarity and the measurement of technostress. Part B of the dissertation develops IS design knowledge to address technostress and promote individual health and well-being through health behavior change support systems (HBCSS). Chapter 5 introduces design knowledge for HBCSSs that support the management of stress by detecting it through physiological and contextual data and providing personalized coping strategies. Chapter 6 builds on this by identifying users’ preferred gamification elements to foster long-term engagement with HBCSSs for sustainable behavior change. Chapters 7 and 8 narrow the focus to interruption overload as a specific TSC, presenting design knowledge for interruption management systems that support personalized coping. These chapters emphasize individual differences in technostress perceptions and contribute to human-centered IS design. In sum, this dissertation contributes to the development of IS design knowledge that supports opportunities for IS use and addresses the challenges of technostress, fostering individual health and well-being. It offers theoretical and practical insights into the design of ISs that support creativity, consistent performance, and stress management. By exploring both broad and specific aspects of IS design and proposing tailored, human-centered design solutions, this dissertation supports responsible and sustainable digitalization in the evolving IT landscape of everyday life. | en |
| dc.description.abstract | Informationssysteme (ISs) sind zu einem integralen Bestandteil des täglichen Lebens geworden und haben sowohl den beruflichen als auch den privaten Alltag verändert. Diese Entwicklung ist zum Teil auf die wachsende Erkenntnis zurückzuführen, dass ISs und ihre Gestaltung das Leben des Einzelnen erheblich verbessern können. Heutzutage ist es nahezu unvorstellbar, sich das Arbeitsleben, ohne die Unterstützung von ISs vorzustellen. In der heutigen Gesellschaft ist die Nutzung von beispielsweise Smartphones, im Privat- leben zur Aufrechterhaltung der Kommunikation essenziell geworden. Demnach ist die fortschreitende Digitalisierung des Einzelnen mit Chancen verbunden, jedoch auch mit Herausforderungen behaftet. Zwar kann die Nutzung von ISs Kreativität und Leistung verbessern, sie ist aber auch mit gesundheitsgefährdenden Auswirkungen verbunden, vor allem mit Technostress. Um diesen gesundheitsgefährdenden Auswirkungen wirksam begegnen zu können, ist es wichtig, die Ursachen und Folgen von Technostress zu verstehen und zu wissen, wie man damit umgehen kann. In diesem Zusammenhang bieten ISs viel- versprechende Ansätze, um gesundheitsgefährdende Effekte zu mindern und humanistische Ziele wie Gesundheit und Wohlbefinden zu fördern. Die Gestaltung von ISs spielt dabei eine zentrale Rolle. Sie bestimmt maßgeblich, wie Systeme funktionieren und welche Ziele sie verfolgen. Damit eröffnet sich die Möglichkeit, sowohl die Potenziale der Digitalisierung des Individuums zu nutzen als auch den Herausforderungen zu begegnen. Die zunehmende Präsenz von ISs im Leben des Einzelnen wird im Rahmen des Konzepts der Digitalisierung des Individuums (DOTI) theoretisch erfasst. Dieses Konzept beschreibt die Digitalisierung des Individuums entlang zweier zentraler Dimensionen: Zum einen werden verschiedene Rollen von Individuen eingeführt, etwa als Mitarbeitende oder das Individuum selbst. Zum anderen umfasst es drei komplementäre Forschungsperspektiven: die Gestaltung von ISs, das Verhalten von Individuen sowie die Folgen der Digitalisierung. Diese Dissertation ist im DOTI-Konzept verortet und fokussiert sich auf die Analyse und Gestaltung von ISs, die auf Individuen in ihren unterschiedlichen Rollen in Beruf und Privatleben ausgerichtet sind. Ziel dieser Dissertation ist es, Gestaltungswissen für ISs zu entwickeln, die sowohl instrumentelle Folgen wie Kreativität und Leistung als auch humanistische Folgen wie Gesundheit und Wohlbefinden unterstützen, indem es Herausforderungen wie Technostress adressiert. Zur Erreichung dieses Ziels kommen qualitative, quantitative und Mixed-Methods-Forschungsansätze zum Einsatz, darunter Interviews, Online-Umfragen, Experimente und Feldstudien. Einige methodische Ansätze sind in einen übergeordneten gestaltungswissenschaftlichen Forschungsrahmen eingebettet. Die Dissertation gliedert sich in zwei Teile. Teil A analysiert ISs im Kontext der Arbeitsplatzgestaltung und stellt Individuen in der Rolle als Mitarbeitende in den Mittelpunkt. Kapitel 2 untersucht, wie ISs im hybriden Arbeiten Kreativität beeinflussen, und liefert Erkenntnisse zu Arbeitsplatzgestaltung, technologischen Werkzeugen und kreativen Arbeitsmethoden. Kapitel 3 fokussiert ein spezifisches IS und zeigt auf, wie es Gruppenleistung fördern kann, und entwickelt ein entsprechendes Design. Kapitel 4 widmet sich dem beruflichen Technostress, indem es Technostress-Faktoren konzeptualisiert und operationalisiert, um theoretische Klarheit und Messbarkeit von Technostress zu verbessern. Teil B der Dissertation entwickelt Gestaltungswissen für ISs, um Technostress zu adressieren und Gesundheit sowie Wohlbefinden mithilfe von Systemen zur Unterstützung der Änderung des Gesundheitsverhaltens (HBCSSs) zu fördern. Kapitel 5 stellt Gestaltungswissen für HBCSSs vor, die Stress durch physiologische und kontextuelle Daten erkennen und personalisierte Bewältigungsstrategien vorschlagen. Kapitel 6 erweitert diesen Ansatz, indem es geeignete Gamification-Elemente identifiziert, die eine langfristige Nutzung von HBCSSs begünstigen. Kapitel 7 und Kapitel 8 fokussieren sich auf Überlastung durch IT-mediierte Unterbrechungen als spezifischen Stressor und entwickeln Gestaltungswissen für Unterbrechungsmanagementsysteme, die personalisierte Bewältigung unterstützen. In Teil B wird die individuelle Wahrnehmung von Technostress berücksichtigt und ein nutzerzentrierter IS-Designansatz verfolgt. Zusammenfassend leistet diese Dissertation einen Beitrag zur Entwicklung von Gestaltungswissen für ISs, welches sowohl die Potenziale der IS-Nutzung erschließt als auch den Herausforderungen von Technostress begegnet, um Gesundheit und Wohlbefinden zu fördern. Sie bietet theoretische und praktische Erkenntnisse zur Gestaltung von ISs, die Kreativität, konstante Leistung und Stressbewältigung unterstützen. Durch die Analyse sowohl übergreifender als auch spezifischer Aspekte der IS-Gestaltung und die Entwicklung individueller, nutzerzentrierter Lösungen unterstützt die Arbeit eine verantwortungsvolle und nachhaltige Digitalisierung im Alltag. | de |
| dc.identifier.swb | 1950559343 | |
| dc.identifier.uri | https://hohpublica.uni-hohenheim.de/handle/123456789/18496 | |
| dc.identifier.uri | https://doi.org/10.60848/13426 | |
| dc.language.iso | eng | |
| dc.rights.license | copyright | |
| dc.subject | Digital health and well-being | |
| dc.subject | Design science research | |
| dc.subject | Technostress | |
| dc.subject | Hybrid work | |
| dc.subject | Collective intelligence | |
| dc.subject | Health behavior change support systems | |
| dc.subject | Digital individual | |
| dc.subject.ddc | 000 | |
| dc.title | Empowering the digital individual: design and analysis of information systems for work effectiveness and well-being | en |
| dc.type.dini | DoctoralThesis | |
| local.export.bibtex | @phdthesis{Lahmer2025, url = {https://hohpublica.uni-hohenheim.de/handle/123456789/18496}, author = {Lahmer, Stefanie}, year = {2025}, } | |
| local.faculty.number | 3 | |
| local.institute.number | 570 | |
| local.subject.sdg | 3 | |
| local.title.full | Empowering the Digital Individual: Design and Analysis of Information Systems for Work Effectiveness and Well-Being |
