Zusammenhänge zwischen verhaltensbezogenen und somatischen Facetten von Resilienz bei Arbeitnehmern/-innen der Automobilzuliefererindustrie

dc.contributor.authorFriederichs, Edgar
dc.contributor.authorKärner, Tobias
dc.contributor.authorSchellinger, Bianca
dc.contributor.authorSembill, Detlef
dc.date.accessioned2024-09-03T13:25:25Z
dc.date.available2024-09-03T13:25:25Z
dc.date.issued2021de
dc.description.abstractHintergrund und Zielstellung: Ausgehend von einem mittels Selbstauskunft erfassten Resilienzkonstrukt, welches die Verhaltensweisen beschreibt, (1) dynamisch Veränderungen gestalten zu können, (2) flexibel auf Erfordernisse reagieren zu können sowie (3) sich angemessen von den Erwartungen anderer abgrenzen zu können, setzt sich der Beitrag das Ziel, Zusammenhänge mit kardialen Indikatoren des autonomen Nervensystems (ANS) zu ermitteln. Methodik: Wir greifen auf Daten von insgesamt 150 Mitarbeiter/-innen (MA) eines deutschen Industrieunternehmens zurück, von welchen sowohl entsprechende Selbstauskunftsdaten als auch Messdaten der Aktivität des ANS erfasst wurden. Ergebnisse: In den Ergebnissen zeigen sich signifikante Korrelationen der Resilienzfacette „Dynamik“ mit parasympathischen Messparametern des ANS. Weiterhin zeigt sich, dass die Facette „Dynamik“ in signifikant negativem Zusammenhang mit verschiedenen Skalen des „Trierer Inventars zum chronischen Stress“ steht. Ältere MA weisen bei der Facette „Dynamik“ verglichen mit jüngeren MA tendenziell geringere Werte auf. MA, welche eine Führungsaufgabe mit disziplinarischer und/oder fachlicher Funktion innehaben, zeigen höhere Werte in dieser Facette, verglichen mit MA ohne entsprechende Führungsverantwortung. Diskussion: Messbare Daten für eine wissenschaftlich gestützte Prävention und Resilienzunterstützung sind ein innovativer und vielversprechender Ansatz. Die Anwendung geprüfter Messverfahren kann auch für Leistungsfähigkeit, Erfolg und Wettbewerbsfähigkeit eines Unternehmens wichtig sein. Aus den Strukturähnlichkeiten der verhaltensbezogenen und somatischen Resilienzfacetten ergeben sich gezielte Implikationen für die Resilienzerfassung in Arbeitskontexten. Entsprechende Anschlussfragen hinsichtlich personen- und organisationsspezifischer Trainings zur Resilienzförderung müssen in Folgestudien geklärt werden.en
dc.identifier.urihttps://hohpublica.uni-hohenheim.de/handle/123456789/16431
dc.identifier.urihttps://doi.org/10.1007/s11553-021-00831-2
dc.language.isogerde
dc.rights.licensecc_byde
dc.source1861-6763de
dc.sourcePrävention und Gesundheitsförderung; Vol. 16, (2021), 206-214de
dc.subject.ddc150
dc.titleZusammenhänge zwischen verhaltensbezogenen und somatischen Facetten von Resilienz bei Arbeitnehmern/-innen der Automobilzuliefererindustrieen
dc.type.diniArticle
dcterms.bibliographicCitationPrävention und Gesundheitsförderung, 16 (2021), 206-214. https://doi.org/10.1007/s11553-021-00831-2. ISSN: 1861-6763
dcterms.bibliographicCitation.issn1861-6763
dcterms.bibliographicCitation.journaltitlePrävention und Gesundheitsförderung
dcterms.bibliographicCitation.pageend214
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