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Doctoral Thesis
2025

Perceptions of women entrepreneurs and their impact on opportunities and challenges

Abstract (English)

Women’s entrepreneurship constitutes a critical driver of economic and social progress. Millions of women are entrepreneurs or leaders of ventures and actively contribute to innovation, employment, and economic growth. Moreover, women’s entrepreneurship significantly promotes gender equality by enabling women’s financial independence and enhancing their societal participation. Despite this central role, women remain vastly underrepresented as entrepreneurs globally. Women entrepreneurs often face restricted access to social, financial, and human resources, which limits their entrepreneurial potential. A key factor driving these resource disparities is societal perceptions of women entrepreneurs. These perceptions shape how key actors recognize, evaluate, and support women entrepreneurs and directly influence their opportunities and challenges within the entrepreneurial ecosystem. Deeply ingrained gender stereotypes frequently frame these perceptions, reflecting traditional role expectations and gender-based attributions. Society has long linked entrepreneurship to traits associated with men, causing many to perceive women entrepreneurs as less competent. At the same time, research demonstrates that these perceptions vary considerably depending on context. While the venture capital sector often evaluates women entrepreneurs negatively, actors in crowdfunding contexts tend to perceive them as particularly trustworthy. These differences highlight how situational factors influence perceptions of women entrepreneurs. Against this backdrop, the present dissertation investigates how various stakeholders’ perceptions affect women entrepreneurs’ opportunities and challenges. It contributes novel insights into the role of perception in entrepreneurial contexts and advances the academic discourse on gender-specific dynamics in entrepreneurship. Study 1 examines the scientific perception of women’s entrepreneurship, focusing specifically on growth-oriented ventures. The study analyzed 741 publications from the past two decades using a bibliometric analysis. The findings reveal a significant increase in research activity and a marked thematic diversification since 2014. This trend reflects not only growing scholarly interest but also the rising societal relevance of the field. Simultaneously, the study identifies critical research gaps and provides valuable directions for further advancing the discipline. Study 2 centers on perceptions of women entrepreneurs among venture capital investors. Women entrepreneurs frequently encounter challenges when seeking venture capital, partly due to gender-specific biases. To quantify the extent of these biases, the study surveyed 361 international venture capital investors using an indirect questioning technique that ensures complete anonymity and reduces social desirability bias. The results reveal that a substantial proportion of respondents hold gender-biased attitudes. These biases occur most strongly among men investors and individuals active in early-stage or corporate venture capital. Study 3 broadens the perspective by analyzing societal perceptions of women entrepreneurs. This study investigates which gendered narratives of women entrepreneurs inspire readers most effectively. It employed a factorial survey design with a representative sample of 337 participants from the United Kingdom. The results indicate that narratives of women entrepreneurs inspire readers when they emphasize women-associated traits and social goals. Conversely, inspiration decreases when the narratives highlight physical attractiveness. These findings suggest that women-associated characteristics increasingly gain active recognition and appreciation in the traditionally men-dominated entrepreneurial environment, potentially signaling a cultural shift toward a more inclusive image of entrepreneurship where differences are valued and integrated. Building on the findings of these three studies, this dissertation provides new insights into how perceptions of women entrepreneurs by various stakeholders shape their opportunities and challenges. It concludes with a discussion of how these perceptions shape the challenges women face on their journey to entrepreneurship and the opportunities that exist to create new possibilities for change.

Abstract (German)

Das Unternehmertum von Frauen ist ein entscheidender Treiber für wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Fortschritt. Weltweit tragen Millionen von Frauen als Gründerinnen oder Leiterinnen von Unternehmen entscheidend zu Innovation, Beschäftigung und Wirtschaftswachstum bei. Zudem fördert weibliches Unternehmertum die Geschlechtergleichheit, indem es Frauen finanzielle Unabhängigkeit und gesellschaftliche Teilhabe ermöglicht. Trotz dieser Bedeutung sind Gründerinnen weltweit stark unterrepräsentiert. Sie stoßen häufig auf einen begrenzten Zugang zu sozialen, finanziellen und personellen Ressourcen, was ihr unternehmerisches Potential einschränkt. Ein zentraler Einflussfaktor für die Ressourcendiskrepanzen ist die gesellschaftliche Wahrnehmung von Gründerinnen. Diese beeinflusst, wie Schlüsselakteure Gründerinnen wahrnehmen, bewerten und unterstützen, und wirkt sich direkt auf ihre Chancen und Herausforderungen im unternehmerischen Ökosystem aus. Tief verwurzelte Geschlechterstereotype prägen häufig die Wahrnehmungen und spiegeln traditionelle Rollenerwartungen sowie geschlechtsspezifische Zuschreibungen wider. Weil Unternehmertum historisch mit Männlichkeit verbunden ist, nehmen viele Menschen Gründerinnen als weniger kompetent wahr. Gleichzeitig zeigen Studien, dass Wahrnehmungen stark kontextabhängig sind. Während Akteure im Risikokapitalsektor Gründerinnen oft negativ bewerten, nehmen Akteure im Crowdfunding-Bereich sie dagegen als besonders vertrauenswürdig wahr. Diese Unterschiede verdeutlichen, welchen Einfluss situative Faktoren auf die Wahrnehmung von Gründerinnen haben. Vor diesem Hintergrund untersucht diese Dissertation, welchen Einfluss die Wahrnehmungen verschiedener Akteure auf die Chancen und Herausforderungen von Gründerinnen haben. Die Dissertation liefert neue Erkenntnisse über die Rolle von Wahrnehmungen im unternehmerischen Kontext und trägt zur Erweiterung der wissenschaftlichen Debatte über geschlechtsspezifische Dynamiken im Unternehmertum bei. Studie 1 untersucht die wissenschaftliche Wahrnehmung von weiblichem Unternehmertum, mit besonderem Fokus auf wachstumsorientierte Unternehmen. Mithilfe einer bibliometrischen Analyse wurden 741 Publikationen aus den letzten zwei Jahrzehnten untersucht. Die Ergebnisse zeigen insbesondere seit 2014 eine signifikante Zunahme der Forschungsaktivitäten sowie eine deutliche thematische Diversifizierung. Dies verdeutlicht das steigende wissenschaftliche Interesse und die zunehmend gesellschaftliche Relevanz des Themenfelds. Gleichzeitig identifiziert die Studie zentrale Forschungslücken und liefert wichtige Ansätze, um das Forschungsfeld weiter zu vertiefen. Studie 2 richtet den Fokus auf die Wahrnehmung auf Gründerinnen durch Personen, die über Risikokapital-Finanzierungen entscheiden. Gründerinnen sehen sich oft mit der Herausforderung konfrontiert, Risikokapital einzuwerben, was teilweise auf geschlechtsspezifische Vorurteile zurückzuführen ist. Um das Ausmaß dieser Vorurteile zu quantifizieren, wurden 361 internationale Akteure im Risikokapital-Sektor mithilfe einer indirekten Befragungstechnik befragt, die vollständige Anonymität gewährleistet und den Einfluss sozialer Erwünschtheit auf das Antwortverhalten reduziert. Die Ergebnisse zeigen, dass ein erheblicher Anteil der Befragten geschlechtsspezifische Vorurteile aufweist. Besonders stark treten diese Vorurteile bei männlichen Investoren auf sowie bei Personen, die in der Frühphase oder im Bereich des unternehmenseigenen Risikokapitals tätig sind. Studie 3 ergänzt die bisherigen Erkenntnisse um eine gesellschaftliche Perspektive, indem sie die gesellschaftliche Wahrnehmung von Gründerinnen analysiert. Die Studie untersucht, welche geschlechtsspezifischen Darstellungen besonders inspirierend auf Lesende wirken. Hierzu wurde ein faktorieller Survey mit einer repräsentativen Stichprobe von 337 Personen aus dem Vereinigten Königreich durchgeführt. Die Ergebnisse zeigen, dass Darstellungen von Gründerinnen dann inspirieren, wenn sie weiblich-assoziierte Eigenschaften aufweisen und sozialen Zielen verfolgen. Im Gegensatz dazu sinkt die Inspiration, wenn die Darstellung physische Attraktivität betont. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass weiblich-assoziierte Merkmale in einem traditionell männlich geprägten Umfeld zunehmend Anerkennung finden, was ein Hinweis auf einen kulturellen Wandel hin zu einem integrativen Bild von Unternehmertum sein kann, in dem Unterschiede wertgeschätzt und integriert werden. Aufbauend auf den drei Studien liefert die Dissertation neue Erkenntnisse darüber, wie die Wahrnehmung von Gründerinnen durch verschiedene Akteure geprägt wird und welche Auswirkungen dies auf ihre Chance und Herausforderung hat. Die Dissertation schließt mit einer Diskussion darüber, wie diese Wahrnehmungen die Herausforderungen prägen, mit denen Gründerinnen konfrontiert sind, und welche Chancen es gibt, um neue Möglichkeiten für Veränderungen zu schaffen.

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Faculty of Business, Economics and Social Sciences

Institute

Institute of Marketing & Management

Examination date

2025-12-12

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Koch, L. H. (2025). Perceptions of women entrepreneurs and their impact on opportunities and challenges. https://doi.org/10.60848/13933

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English

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Classification (DDC)

330 Economics

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Sustainable Development Goals

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@phdthesis{Koch2025, url = {https://hohpublica.uni-hohenheim.de/handle/123456789/19005}, author = {Koch, Laura H.}, year = {2025}, }

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